Traumafachkräfte in der Ukraine nachhaltig stärken
Programme zur Stabilisierung der psychosozialen Versorgung im Kriegsalltag
Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hinterlässt tiefe Spuren: Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen, viele wurden Zeugen schwerster Gewalt. Die seelischen Wunden sind tief und die Nachfrage nach qualifizierter Unterstützung enorm. Traumatisierte Menschen brauchen dringend Begleitung, die ihnen hilft, Halt zu finden und wieder Vertrauen zu fassen.
Die Itzel-Stiftung unterstützt die Stiftung Wings of Hope Deutschland dabei, dringend benötigte Traumafachkräfte in der Ukraine auszubilden. Zwischen 2023 und 2025 konnten 30 Fachkräfte eine umfassende Traumaweiterbildung durchlaufen. Sie setzen ihr Wissen nun in den sozialen Einrichtungen des Kolpingwerks in der Westukraine ein und begleiten traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Ab März 2026 geht das Projekt einen Schritt weiter: 30 Absolvent:innen werden durch Supervision, Vertiefungsseminare in der Ukraine und ein internationales Auffrischungsseminar in Deutschland nachhaltig begleitet.
Mit unserer Förderung stärkt Wings of Hope die Fachkräfte in ihrer praktischen Arbeit und schützt sie gleichzeitig vor Überlastung. Das Projekt verankert Traumakompetenz langfristig in der Ukraine, fördert die Resilienz der Fachkräfte und leistet einen wertvollen Beitrag zur Friedensarbeit sowie zur psychosozialen Stabilisierung in einem kriegsgeprägten Land.