Beit Magadan - die Itzel-Stiftung fördert Ruheoase am See Genezareth
Architektenentwurf
Nikodemus Schnabel, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, gibt Einblicke in den Fortschritt des Julius-Itzel-Hauses („Beit Magadan“) in Tabgha am Ufer des Sees Genezareth.
Die Itzel-Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer hohen Förderung und leistet damit einen maßgeblichen Beitrag zur Verwirklichung einer Begegnungsstätte für Juden, Christen und Muslime und fördert den interreligiösen Dialog sowie das friedliche Zusammenleben im Heiligen Land.
Im vollständig umgebauten und renovierten Gebäude „Beit Magadan“ entstehen acht kleine, separate Wohneinheiten mit eigenem Eingang und eigener Nasszelle. Ergänzt wird das Haus durch einen Gemeinschaftsraum in der oberen Etage, von dem aus sich ein beeindruckender Blick über die Kirche bis hin zum See Genezareth eröffnet.
Das Julius-Itzel-Haus soll künftig vor Allem Behindertengruppen, Einzelgästen sowie Christinnen und Christen offenstehen, die einen Ort suchen, um zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und neue Kraft zu schöpfen. Ebenso sollen kleinere einheimische Jugendgruppen, pastorale Mitarbeitende der Ortskirche, Priester und Ordensleute hier stille Tage, Exerzitien und Zeiten der Erholung verbringen können.
Gerade in einer Region, die von Spannungen und enormer Unsicherheit geprägt ist, soll das Haus ein sichtbares Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit sein. Mit ihrem Engagement setzt die Itzel-Stiftung ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Heiligen Land. Das Julius-Itzel-Haus in Tabgha soll ein Ort werden, an dem Menschen aufatmen, neue Perspektiven gewinnen und Gemeinschaft erleben können.