Verleihung des Julius-Itzel-Preises 2021

Der Festakt zur Verleihung des Julius-Itzel-Preises war für den 19. November 2021 im Augustinum Süd in München vorgesehen. Das Augustinum ist auch ein Alten- und Pflegeheim, für das gegenwärtig verschärfte Zugangsbeschränkungen bestehen. Nachdem es nur einen zentralen Eingang gibt, über den auch der Veranstaltungsraum erreicht wird, musste der Festakt kurzfristig abgesagt werden.

 

Die Preisverleihung wird zeitnah im Jahr 2022 nachgeholt werden.

Bundesminister Dr. Gerd Müller ist Empfänger des Julius-Itzel-Preises 2021

Dr. Gerd Müller, Preisträger des Julius-Itzel-Preises 2021

Der Julius-Itzel-Preis 2021 wird in diesem Jahr an Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, verliehen. Mit dem nach dem Unternehmer Julius Itzel (1905-1974) benannten und mit 50.000 Euro dotierten Preis zeichnet die ITZEL Stiftung Menschen aus, die jenseits ihrer beruflichen Pflichten ein gesellschaftspolitisch prägendes Lebenswerk geschaffen haben und deren Persönlichkeit und Wirken die Werte christlicher Humanität, Moral und Ethik widerspiegeln.

 

Frank Oliver Schultz, Vorsitzender des Kuratoriums der ITZEL Stiftung, das den Preisträger auswählt, würdigt Dr. Müller so: „Er ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die nicht das Rampenlicht sucht, sondern im Stillen wirkt. Dr. Gerd Müller setzt sich konsequent für globale Verantwortung, Umwelt- und Klimaschutz, die Einhaltung der Menschenrechte und den interreligiösen Dialog ein." Ausdrücklich würdigt das Stiftungskuratorium in seiner Entscheidung für Dr. Müller dessen jenseits der Politik praktiziertes Engagement für Menschenrechte und Menschenwürde. Ausdruck dafür sind seine Mitgliedschaft in der Katholischen Landjugendbewegung und sein Wirken als gewähltes Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Als Schirmherr der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt" der kommunalen Spitzenverbände in Deutschland setzt er sich dafür ein, dass junge Menschen – neun von zehn leben heute in Entwicklungsländern - einen Zugang zu Bildung erhalten. Sein Plädoyer für Solidarität und Nachhaltigkeit hat er als Autor in seinem Buche „Umdenken. Überlebensfragen der Menschheit" 2020 eindrücklich formuliert. Nicht zuletzt zeigt er sich als Botschafter für Kultur und Werte des Allgäu und Förderer des ländlichen Raumes seiner Heimat und deren Menschen stets verbunden.